Rollstuhlrampen im Internet?

Wenn Rollstuhlrampen in öffentlichen Gebäuden und akustische Signale an Verkehrsampeln heute in der realen Welt bei jeder Planung als selbstverständlich mitgedacht werden, warum sollte dann nicht jede neu entstehende Webseite im virtuellen Raum auf die gleiche Art und Weise behandelt werden?

Eine Homepage ohne Barrieren

Wenn Rollstuhlrampen in öffentlichen Gebäuden und akustische Signale an Verkehrsampeln heute in der realen Welt bei jeder Planung als selbstverständlich mitgedacht werden, warum sollte dann nicht jede neu entstehende Webseite im virtuellen Raum auf die gleiche Art und Weise behandelt werden? Weniger als 5 % aller im Internet aufrufbaren Seiten können ohne Probleme auf andere Weise als über einen PC-Bildschirm betrachtet werden oder mit alternativen Eingabegeräten zur Mouse bedient werden. Es gibt aber weitaus mehr Möglichkeiten an Ein- und Ausgabegeräten wie zB eine Braille-Zeile, den Screenreader, der die Inhalte akustisch wiedergibt oder das Keyboard bzw. Tastenkombinationen.

Möglichkeiten, mit denen sich der Verein Wiener Hauskrankenpflege auseinandersetzt, um allen KlientInnen und Interessierten den Zugang zu Informationen zu erleichtern. Internationale Standards, wie die BITV (Barrierefreie Informationstechnik Verordnung) oder die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) bieten zum Thema „barrierefreie Informationstechnik“ viele Ansatzpunkte, die nun auf der neuen Webseite der Wiener Hauskrankenpflege http://www.whs-wien.at auch in die Praxis umgesetzt wurden.

Vor allem behindertengerecht gestaltete Webseiten werden als „barrierefreies Internet“ bezeichnet. Durch eine barrierefreie Umsetzung kann eine Webseite zusätzlich Millionen behinderter Menschen zugänglich gemacht werden. Doch es ergeben sich nicht nur Vorteile für behinderte Nutzergruppen von oben genannten Endgeräten; auch erleichtert zB die anpassungsfähige Schriftgröße das Lesen für Senioren oder das Betrachten und Navigieren auf Handheld-Geräten. Die neue Webseite der Wiener Hauskrankenpflege gewährleistet durch die ausschließliche Verwendung von Style-Sheets (CSS) die Kompatibilität zu textbasierten Browsern und anderen, für einen barrierefreien Zugang optimierten Programmen (zB Screenreader). Daneben wird in allen unterstützten Browsern automatisch eine korrekte Druckversion erzeugt. Weitere Pluspunkte ergeben sich aus wesentlich kleineren Dateigrößen als bei herkömmlichen Webseiten, welche durch schnelleres Laden zusätzlich zur Benutzerfreundlichkeit beitragen.

Modernes Webdesign wird auf der Webseite der Wiener Hauskrankenpflege mit barrierefreiem, universellem Zugang verbunden. Näheres aus http://www.whs-wien.at

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